Bücher zum Thema Homeschooling


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Bücher zum Thema Homeschooling

Thomas Schirrmacher
Bildungspflicht statt Schulzwang
Staatsrecht und Elternrecht angesichts der Diskussion um den Hausunterricht
idea Dokumentation 4/2005
Nürnberg: VTR, 2005 ISBN: 3-937965-27-0 90 Seiten 5,90 Euro
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Spektakuläre Polizeiaktionen, bei denen Eltern, die ihre Kinder nicht auf allgemeine Schulen schicken wollen, verhaftet werden, lenken immer wieder die Aufmerksamkeit auf den Hausunterricht. Thomas Schirrmacher beleuchtet den pädagogischen Wert der Hausschule, Kindern die für ihr Leben notwendige Bildung zu vermitteln. Weiterhin setzt er sich mit der Frage auseinander, wie der Staat auf Hausschulen reagieren sollte, unabhängig davon, ob sie nun eine sinnvolle Alternative sein können oder nicht.

Inhalt
Bildungspflicht statt Schulzwang! Vorbemerkungen: Wir haben es mit zwei zu trennenden Fragen zu tun. Die vielen wahren Schulschwänzer. Hausunterricht im Kommen. Nirgends gängelt der Staat alle Bereiche der Bildung so wie in Deutschland. Wider den bildungspolitischen Fundamentalismus und fundamentalistische Ängste. Religionsfreiheit gehört auch in den Bereich der Bildung. Kann man nicht um der Religionsfreiheit willen von bestimmten Stunden befreien? Die Straf- und Prozesswut der Schulbehörden und Amtsinhaber. Paragraph 1666 wird missbraucht. Deutschland ist unter den europäischen Ländern isoliert. Verletzung der internationalen und europäischen Menschenrechtserklärungen.

Homeschooling in den USA. Erstklassige Bildungsmedien. Der fehlende Bildungskatalog. Hausschulen vermitteln mehr Bildung. Amerikanische Hochschulen werben Homeschooler. Bedeutende Hausschüler. Integration als wichtigste Leistung der öffentlichen Schule. Dort, wo Hausschule für Deutsche offiziell zulässig ist, funktioniert sie tadellos. Macht Ausnahmen! Homeschooling als Alternative für Sonderfälle. Nachhilfeunterricht ist Homeschooling. Auch für Schulbesucher ist Homeschooling als Ergänzung möglich und wichtig. Homeschooling bildet Eltern. Das staatliche Schulsystem ist nicht so gut, dass es einen Absolutheitsanspruch erheben kann. Eltern werden in Bildungsfragen vom deutschen Staat wie Kinder behandelt. Der Schulzwang ist ein Kind des Absolutismus. Der Schulzwang in Deutschland ist auch ein Erbe des Nationalsozialismus. Schulzwang steht gegen das im Grundgesetz wenigstens als gleichwertig verbürgte Elternrecht. Das alles ist undemokratisch. Exkurs: Weiteres zur Geschichte des staatlichen Bildungssystems in Preußen und Deutschland.


WENN KINDER ZU HAUSE ZUR SCHULE GEHEN
Kann Schule wirklich noch den Beitrag zur Qualifikation, zur Sozialisation und Erziehung leisten, den wir uns wünschen? Würde eine pluralistische Bildungslandschaft und der "Wettbewerb" von öffentlichen Schulen, Privatschulen und Hausschule insgesamt nicht zu einer Verbesserung des Bildungsniveaus führen?

Dieses Buch stellt einen Beitrag zur der immer aktueller werdenden Diskussion dar und informiert über das Thema und die Situation der Hausschule in Deutschland und anderen Ländern.
Thomas Mayer / Thomas Schirrmacher (Hg.): Wenn Kinder zu Hause zur Schule gehen.
Nürnberg: VTR, 2004. 260 S., 19.80 Euro. ISBN 3-933372-87-9
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Lernen als Lebensstil - Die Herausforderung der Homeschool-Bewegung.
Soll ich als Mutter, als Vater meine Kinder zu Hause unterrichten? Lohnt es sich? Die Homeschool-Bewegung wirft herausfordernde Fragen auf - für die Eltern, ihre Kinder, Lehrkräfte, Didaktiker und Bildungsplaner. Das Buch führt zehn Gründe für eine solche flexible, aber strukturierte und zielorientierte Unterrichtsform an und diskutiert sie kritisch aus pädagogischer und juristischer Sicht. Einige Erfahrungsberichte aus den USA, unter anderem von prominenten Vertretern der Homeschool-Bewegung wie Michael Farris und Christopher Klicka, runden das Bild ab. Insgesamt wird deutlich, welch positive Auswirkungen der Unterricht zu Hause für Kinder und die ganze Familie haben kann, wenn man Lernen als gemeinsamen Lebensstil pflegt.

Was aber ist derzeit in Deutschland möglich? Das Buch ruft dazu auf, sich dieser Herausforderung zu stellen, das Potenzial von Unterricht zu Haus für die eigene Familie und für unsere Gesellschaft auszuloten und neue, individuellere Wege zu gehen. Kritisch, auf das Wesentliche konzentriert und voll praxisnaher Beispiele bietet dieses Buch einen hervorragenden Einstieg in diese komplexe Thematik.
Georg Pflüger: Lernen als Lebensstil
Wetzlar: Verlag deutsche fernschule e.V. 2004 128 S. ISBN: 3-927009-01-6 11,80 €
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Mohsennia, Stefanie: Schulfrei - Lernen ohne Grenzen
Anahita-Verlag, Königslutter
ISBN 3-937797-03-3
Voraussichtlicher Erscheinungstermin: 1. Dezember 2004

"Morgens in aller Frühe klingelt kein Wecker, die Sie aus dem Schlaf reißt. Der Kampf an fünf Tagen pro Woche ein unmotiviertes Kind aus dem Bett zu scheuchen und dafür zu sorgen, dass es sich anzieht, frühstückt und rechtzeitig aus dem Haus kommt, findet nicht statt. Der Morgen beginnt friedlich..."
Ob in Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Japan, der Schweiz oder Australien - zwei Millionen Kinder in den Industrienationen gehen nicht in die Schule. In ihren Heimatländern gilt statt der Schulpflicht eine Bildungspflicht. Sie lernen freiwillig, engagiert, erfolgreich - und oftmals vollkommen ohne formellen Unterricht. Ihr Lernen kennt keine Grenzen.
Stefanie Mohsennia zeigt, wie selbstständiges, eigenverantwortliches Lernen funktioniert. Zu Wort kommen Pädagogen und Bildungsexperten ebenso wie Kinder und Eltern, die aus ihrem Alltag berichten.
Leben ohne Schule - ein Lernmodell auch für Deutschland?



Gordon Neufeld und Gabor Maté: Unsere Kinder brauchen uns
Genius Verlag Bremen
ISBN: 3-934719-20-1
Preis 19,80

Kinder kommen mit dem instinktiven Drang zur Welt, sich an die Menschen zu binden, die sie versorgen, im Normalfall die Eltern, und sich an ihnen zu orientieren. Sie übernehmen zunächst die Werte ihrer Eltern und entwickeln erst auf dem Boden dieser Geborgenheit die Reife zu echter, selbstbewusster Eigenständigkeit.
So funktioniert seit Menschengedenken das Heranreifen von Menschen und die Übermittlung kultureller Errungenschaften von Generation zu Generation.
Seit ein paar Jahrzehnten werden unsere Kinder jedoch von klein auf ständig in Situationen gebracht, wo ihre zentralen Bezugspersonen (Mutter, Vater, Großfamilie) nicht verfügbar sind, und selbst zuhause ersetzen zunehmend Fernsehen, Computer, Handy und Dauerbesuche von Freunden die Zuwendung der gestressten Eltern.

Da die stellvertretenden erwachsenen Betreuungspersonen (Erzieherinnen, Lehrkräfte) erstens um die Dynamik dieses machtvollen Bindungsinstinktes meist nicht wissen und zweitens durch viel zu große Gruppen Gleichaltriger überfordert sind, geraten die Kinder in eine verstörende Bindungslücke. In ihrer Not wenden sie sich dann ihren Altersgenossen als Bezugpersonen zu und orientieren sich an Gleichaltrigen, die ebenso unreif und unerfahren sind wie sie, um von nun an von ihnen zu lernen.
Damit ist ihr Bindungsinstinkt befriedigt, und sie wenden sich zunehmend von den für sie verantwortlichen Erwachsenen ab. Die Folgen erleben wir alle: Kinder, die sich an Gleichaltrigen orientieren, interessieren sich für nichts anderes mehr und haben kein Interesse daran, Werte, Kenntnisse und Fertigkeiten ihrer Eltern und/oder Lehrer zu übernehmen. Sie sind 'Erwachsenen-taub', das Zusammenleben und Unterrichten wird zur Qual, die Kulturübermittlung zwischen den Generationen bricht zusammen.

Noch fataler: Diese fehlgeleitete Bindung verhindert die Reifung zu echter Selbständigkeit, weil die Beziehungen zu Gleichaltrigen Kindern nicht die nötige Sicherheit und Geborgenheit geben können. Es entstehen unreife, konformistische Erwachsene, die ihr wahres Potential nicht entfalten können - die 'ewigen Jugendlichen'.
Doch wir können unseren Kindern sehr einfach geben, was sie brauchen - wenn wir um die elementare Kraft der Bindung wissen.

In Nordamerika bereits ein Bestseller, Ausgaben in Französisch, Portugiesisch, Hebräisch und vielen weiteren Sprachen erschienen oder in Vorbereitung - Dieses Buch macht klar, warum Familie so unersetzlich wichtig ist und was wir berücksichtigen müssen, wenn wir gezwungen sind, unsere Kinder anderen Erwachsenen anzuvertrauen.

Das Buch ist wichtig für Eltern von Kindern in jedem Alter, vom Säugling bis zum Erwachsenen, sowie für alle, die für Kinder verantwortlich sind. Viele Leser haben berichtet, wie viel Kummer und Verwirrung ihnen erspart geblieben wären, wenn ihnen dieses Wissen von Anfang an zur Verfügung gestanden hätte.

Eine ausführliche Leseprobe finden Sie hier
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Helmut Stücher
Der große Erziehungsauftrag
Rückbesinnung auf die christlichen Werte
2014 Novum Verlag, ISBN 978-3-99038-663-7
Preis 17,40 €


Thomas Spiegler
Home Education in Deutschland
Hintergründe – Praxis – Entwicklung#
2008 VS Verlag für Sozialwissenschaften
ISBN 978-3-531-15729-0
Preis 34,90 €


"Kinder brauchen keine Schule. Das Handbuch für Homeschooling"
Tologo Verlag, Leipzig: http://www.tologo.de/kinder-brauchen-keine-schule/