Gründe warum eigentlich Hausunterricht


Emanzipatorische Pädagogik — Schule ohne Gott

Die Gründe, die Eltern dazu veranlassen, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten, können sehr unterschiedlich sein: Die meisten Heimschul-Eltern in Deutschland sind bekennende Christen, denen die Herzens- und Charakterbildung ihrer Kinder sehr am Herzen liegt und die oft hilflos mit ansehen müssen, wie die öffentliche Schule ihre Erziehungsbemühungen torpedierte und die Kinder christlichem Glauben und Werten immer mehr entfremdet wurden und dadurch Schaden an Seele, Geist und Charakter nahmen. Seit Einbruch der emanzipatorischen Pädagogik durch die sogenannte Frankfurter Schule, Ende der sechziger Jahre, ist die Schule atheistisch geworden, Gott ist aus dem Klassenraum und den Schulbüchern verbannt. Die sogenannte Evolutionstheorie, die die Welt ohne Gott erklärt, wurde zum Dogma erhoben und das, obwohl erhebliche wissenschaftliche Zweifel an dieser Lehre herrschen. Aber Gott passte nicht mehr ins herrschende Weltbild des autonomen Menschen. Indem man Gott aus der Schule und der Erziehung verbannte, wurde dem Werteverfall Tür und Tor geöffnet.

Nicht nur das, die Schule hat die ganze Erziehung an sich gerissen und betreibt eine politische Erziehung, die gegen das Elternhaus zielt.Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich der Staat einen “staatlichen Erziehungsauftrag” angemaßt, durch den er allein, mittels Schule und Jugendamt bestimmt, was “dem Kindeswohl” entspricht.

Eltern dürfen und sollen sich nur nachgeordnet um ihre Kinder kümmern. Das Grundrecht, Erziehung und Ausbildung, Religion, Weltanschauung und Moral ihrer Kinder zu bestimmen und sie vor Gefahren zu schützen, sowie das allgemeine Menschenrecht des Kindes, bei seinen geliebten Eltern in der Familie bleiben zu dürfen, muß gegenüber dem Herrschaftsanspruch des Staates zurücktreten.

Die Kinder werden den Eltern immer früher entzogen. Man redet den Müttern ein, daß es modern und fortschrittlich sei, selbst berufstätig zu sein und die Kinder im Hort oder in der Ganztagsschule abzugeben. So wird die dringend notwendige Wärme eines menschlichen Heims und der Familienzusammenhalt immer früher unterminiert und zerstört. Dies ist politisch so gewollt, um eine andere Gesellschaft zu schaffen. Die rapide gestiegene Zahl von Ehescheidungen und Abtreibungen, die zunehmende Bindungsunfähigkeit einer hedonistischen Spaßgesellschaft und die erschreckend eskalierende Gewalt unter Jugendlichen legen ein deutliches Zeugnis ab, über eine Gesellschaft, die Gott und seine Gebote aus der Schule verbannt hat. Heimschuleltern verweigern sich dieser Ideologie, denn sie haben ein besseres tragfähigeres Konzept für ihre Kinder und Familien.

Schulische Zwangssexualisierung
Im Rahmen der emanzipatorischen Pädagogik zog auch eine Sexualaufklärung in die Schulen ein, die das Schamgefühl der Kinder systematisch zerstörte. Auch dies war politisch so gewollt. Der Mitautor der hessischen Sexualkunde-Richtlinien gab schon vor vielen Jahren zu: “Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler, um die sozialistische Umstrukturierung der Gesellschaft durchzuführen und den Autoritätsgehorsam einschließlich der Kindesliebe zu den Eltern gründlich zu beseitigen.”

Die meisten Kinder - zu bloßen Objekten einer völlig herz- und lieblosen sexualpädagogischen Indoktrination herabgewürdigt – fühlen sich, wenn sie nicht schon abgestumpft sind, seelisch zutiefst verletzt, gedemütigt und vergewaltigt, denn die staatlich verordnete Zwangsaufklärung nimmt keine Rücksicht auf die individuelle Entwicklung, Interessenlagen und Reife der einzelnen Kinder.

Allein der Lehrplan oder der Lehrer bestimmt, wofür sich die Kinder zu interessieren und worüber sie öffentlich – in der Schulklasse – zu sprechen haben; und das auch noch in dem sensibelsten Bereich des Menschen.
Wir sind der Meinung, daß es Aufgabe der Eltern ist, ihre Kinder im entsprechenden Alter, das ihrer seelischen Reife entspricht, aufzuklären und zwar in einer behutsamen Weise, eingebettet in eine biblisch-christliche Ethik, die die Kinder zu verantwortungsvollen Menschen statt zu sittlich enthemmten, haltlosen Gestalten erzieht, die einem hemmungslosem Hedonismus verfallen sind. Ein besonderer Schwerpunkt in der häuslichen Sexualerziehung liegt in der Betonung von Familie und verantwortungsvoller Elternschaft.

Okkult esoterische Praktiken
Sogenannte Stilleübungen, Phantasiereisen, Entspannungs- und Meditationsübungen, die im Grunde eine Wiederbelebung alter heidnisch schamanistischer Praktiken unter neuem Namen darstellen, haben sich mehr und mehr in öffentlichen Schulen breitgemacht. Stichwortartig sei hier das Programm Klasse 2000 erwähnt. Man versucht der Unruhe im Klassenzimmer durch Entspannungsübungen Herr zu werden, doch öffnet dadurch unwissentlich anderen gefährlichen Kräften Tür und Tor. Doch auch andere Praktiken, wie Pendelei, Totenbefragung, Gläserrücken, u.ä. werden in der Schule ausprobiert und von Jugendzeitschriften propagiert. Bücher etwa über Harry Potter, die die Zauberei lehren und verherrlichen, sind heute auch in Schulen Normalität. Christliche Eltern kommen hier in große Gewissensnöte, denn das Wort Gottes verurteilt jede Art von Zauberei scharf.
Nähere Informationen über Phantasiereisen und okkulte Praktiken finden Sie hier.

Pädagogische Gründe
Dazu kommt die Misere des heutigen, staatlichen Bildungssystems. Die Schüler werden unabhängig von ihrer persönlichen Entwicklung und ihren Schwächen und Stärken in die Vorgaben staatlicher Lehrpläne gepresst, die kaum noch Freiraum für die individuelle Förderung des Kindes lassen und die Lernfreude zunehmend zerstören. Sie sind oft über- oder unterfordert. Dies äußert sich bei lernschwachen Kindern darin, daß sie dem Stoff oft nicht mehr folgen können, den Anschluß verpassen und auf zusätzliche Nachhilfe angewiesen sind, die aber auch oft nicht erfolgreich ist. Bei hochbegabten Kindern ist dagegen eher eine Unterforderung festzustellen, Fähigkeiten, die eigentlich gefördert werden sollten, gehen im Massen- und Einheitsbetrieb der Schule unter, Potentiale bleiben ungenutzt, Frustration macht sich breit. Dazu kommen die äußeren negativen Faktoren, wie der zunehmende Lärm und die Unruhe im Klassenraum, die einem konzentrierten Lernen eher abträglich sind. Ganz anders beim Heimunterricht. Zu Hause ist es den Eltern möglich, die Kinder individuell und umfassend je nach ihrer momentanen Entwicklung zu bilden und zu fördern. Die kleine Gruppe und die ruhige und entspannte Atmosphäre bieten beste Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Der Zusammenhalt der Familie wird gestärkt, der Unterricht kann flexibel gestaltet werden.

Negative Sozialisation
Die fast ausschließlich durch Gleichaltrige erfolgende Sozialisation hat einen überwiegend negativen Einfluß auf die Schüler. Anstatt sich an Älteren positiv zu orientieren, denen eine Art Vorbildcharakter zukommen sollte, erfolgt die Prägung heute fast ausschließlich durch Mitschüler bzw. die Clique. Notwendige Korrekturen negativer Verhaltensmuster unterbleiben. Das Ergebnis ist, daß es den heutigen Durchschnittsschülern in aller Regel an einer positiven Primärsozialisation fehlt. Elementare, früher selbstverständliche Verhaltensweisen, wie Höflichkeit, Respekt gegenüber Älteren, Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme gegenüber Schwächeren sind heute vielfach verlorengegangen. Dafür herrscht nicht selten das Faustrecht auf den Schulhöfen. Gewaltexzesse, Mobbing, Psychoterror, Schläge, Tritte und seelische Grausamkeiten sind Realitäten an deutschen Schulen und lassen Eltern um das Wohl ihrer Kinder bangen. Weitere Informationen zur Sozialisation finden Sie hier.